Seite 1 von 1

An die Motorradfahrer

Verfasst: Di 22. Jan 2013, 19:07
von Stiernacken
Ich habe ja durch glückliche Umstände meinen Motorradführerschein im letzten Jahr über die Bundeswehr bekommen.
Nach langen umschauen soll es eine BMW F 650 GS sein aber das soll nicht das Thema sein.
Wenn ich mir, sobald das Wetter besser wird, ein Motorrad kaufe, bin ich fast schon nach der Fahrschule 6-7 Monate nicht mehr gefahren.
Da ich an meinem Leben hänge, wie soll ich vorgehen?
Direkt an einem ADAC Sicherheitstraining teilnehmen ohne Fahrpraxis?
1 - 2 Tage Landstrasse cruisen und ein wenig Fahrgefühl sammeln, dann Sicherheitstrining?
Gar kein Sicherheitstrining? Einfach nur langsam anfangen?
Bin für alle Tipps dankbar.
Ich habe mir mal paar Sicherheitsfahrten bei Youtube angesehen und ich finde da muss man schon fahren können, bei den Übungen die da machen. Oder führen die einen da langsam ran?
Natürlich weiss ich, das ich die BMW drosseln muss. Für Tipps dazu bin ich auch dankbar.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Di 22. Jan 2013, 23:16
von PogueMahone
1- 25 Fahrstunden zum "eingewöhnen" nehmen?

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 23. Jan 2013, 08:32
von Tong
Ich war im letzten April beim Sicherheitstraining vom ADAC und da wird nichts unmögliches verlangt. Das war das Intesinvtraining, bei dem der Fokus auf Blickführung, richtige Körperhaltung und Bremsverhalten liegt. Ein bisschen Gefühl für das Motorrad solltest du aber schon mitbringen. Es gibt aber auch einen Basiskurs.

Ich hab damals garnichts gemacht und wenn ich mich heute nochmal entscheiden müsste würde ich sofort den Basiskurs machen und am Anfang der nächsten Saison den Intensivkurs. Denn was ich mir im Laufe von 12 Jahren so angewöhnt habe, ist sehr schwer wieder rauszubekommen. Wenn du aber von Anfang an mit der richtigen Blickführung in die Kurve fährst, musst du dich nachher nicht lange umgewöhnen.

Bei Fahrstunden lernst du ja auch wieder nur Schulterblick, Sperrfläche hier, nicht zu schnell da. Was die Fahrtechnik angeht sind die Fahrschulen leider ungeeignet.

Wo kaufst du das Moped denn ? Wenn du sie beim Händler holst dann soll der Händler das machen. Meistens sind es eh nur veränderte Gasanschläge, wie z.B. hier : http://www.f650.de/forum/index.php?page ... adID=87140

Muss halt eingetragen werden vom TÜV, das kostet mehr als der Drosselsatz und das Einbauen zusammen :(

Ansonsten : Feines Moped, hat die bessere Hälfte schon den Soziasitz getestet ? Wenn ihr zusammen fahren wollt ist das so ziemlich das wichtigste. Wenn die Frau sich hinten nicht wohl fühlt, gibts nur Theater ;)

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 23. Jan 2013, 09:40
von Stiernacken
Oha, danke Tong, wo ich sie kaufe weiss ich noch nicht, bin auf der Suche, habe mir schon 2 - 3 ausgeguckt, eine davon hätte sogar schon die Drosselung drin. Das mit dem Basiskurs hört sich gut an, da bleibe ich mal dran. Habe gehört die 650 Bandit soll auch ein recht gutes Anfängerbike sein?

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 23. Jan 2013, 12:06
von Tong
Kauf das, was du auch nach der Drosselung noch fahren möchtest. Ich hab auch den Fehler gemacht, dass ich mir erstmal zum Anfang eine 500er gekauft habe. DIe hab ich keine 3 Monate gehabt und sofort wieder verkauft.

Wenn du ein Bike hast, auf dem du dich wohl fühlst, dann nimm auch das und nicht eins, von dem es heisst, es gut für Anfänger. Gewöhnen musst du dich an jedes Moped. Naja ein 150 PS, 250 KG Pferd würde ich halt nicht kaufen, um es dann zu drosseln, aber son schweres Ding kommt für mich eh nicht in Frage.

Die Suzuki Motoren sind sehr stabil, die 4 Zylinder sind gutmütig und gehen nicht kaputt, meine Suzuki geht ins 13te Jahr da fehlt nichts...

Aber wir können ja heute abend mal telefonieren und uns im TS treffen und drüber quatschen.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Do 24. Jan 2013, 23:44
von Scooby Doo
Nach einer entspannten Einstiegssaison mit nicht zu vielen Fahrten letztes Jahr (Führerschein 2011 gemacht) mache ich dieses Jahr auch den Basiskurs, zwar erst im Juni, aber so hab ich zwei Monate Zeit, mich wieder ein wenig einzufahren. ;)

Ich finde meine Maschine auch nicht verkehrt für Einsteiger, auch wenn der hohe Schwehrpunkt und das Gewicht vielleicht nicht ganz optimal sind, aber sie macht Spaß, die DR 800 S. :grins:

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Di 29. Jan 2013, 19:58
von Stiernacken
Ich habe noch von meinem Roller den Helm, einen Levior Condor 2, ist nix dolles, reicht der erstmal zum fahren? oder sollt ich da schon nach was besserem ausschauhalten. Wichtigster Punkt ist erstmal nur der Schutz, ob die Belüftung jetzt optimal ist oder nicht, ist erstmal 2. rangig. Nach dem Kauf des Mopeds ist jetzt nicht mehr soviel finanzieller Spielraum da. Aber an einem Helm werd ich sicherlich nicht sparen wenn es notwenig ist. Falls mein Helm trotzdem mist sein sollte? Gibt es vernünftige Helme bis 150€, wie gesagt wichtigstes Kriterium soll der Schutz sein, oder falls hier jemand Beziehungen hat.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 30. Jan 2013, 14:46
von Tong
Also dürfte der Helm 10 Jahre oder noch älter alt sein ? ---> NEIN !

Je nachdem, was das fürn Material ist, hält son Helm 3-5 Jahre, dann sollte er weg, weil die Kunststoffe einfach nach einer gewissen Zeit spröde werden.

Sicherheitstechnisch reicht auch ein günstiger Helm von den Louis oder Hein Gericke Hausmarken. Du wirst aber schnell merken wo die Nachteile von sonem Billighelm liegen. Lautstärke, Tragekomfort, ständig Insekten im Helm etc ....
Sicherer als dein jetziger Helm ( wenn der wirklich so alt ist ) ist so ein Helm aber auf jeden Fall.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 30. Jan 2013, 15:29
von Stiernacken
Ne der Helm ist ein Jahr alt aber halt kein teurer Helm. Auch auf längeren Strecken mit dem Roller war der ok. Das ein Helm viele Kriterien hat, ist klar aber der wichtigste sollte der Schutz erstmal sein. Vielleicht wenn jemand ein Angebot sieht, meinetwegen auch ein älteres Modell (nicht gebraucht) kann ja mal winken.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Di 12. Feb 2013, 16:49
von Zottliger
Mein Mopped geht in unregelmäßigen Abständen während der Fahrt aus.
In der Werkstatt läßt sich der Fehler nicht reporduzieren. Manchmal fährt sie tagelang ganz brav. Dann fängt sie von jetzt auf gleich an rumzuzicken und geht mehrfach auf wenigen Kilometern aus.
Der Motor stockt plötzlich. Dann hilf nur noch auskuppeln und schon ist sie aus. Sofortiger Neustart klappt noch im Ausrollen. Dann nach wenigen Metern oder auch erst ein paar min wieder aus.
Am nächsten Tag schnurrt sie wieder wie ein Kätzchen.
Hat jemand ne Ahnung was das sein könnte?

Verleidet einem so ein wenig den Fahrspaß, wenn man ständig Schiß haben muß, daß der Bock absäuft.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Di 12. Feb 2013, 21:42
von iob
Zündkerze, Spritzufur?

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 00:15
von Tong
Son bockiges Verhalten lese ich regelmässig im Inazuma Forum.
Da gehts um die GSX750AE oder die GSX12- 1400, bei denen der Tank gerne von innen rostet und der Rost landet dann halt in den Vergasern.

Einfach mal nen Blick in den Tank werfen mit Taschenlampe und nem Wartungsspiegel, oder / und die Vergaser ablassen wenns mal wieder ruckelt und den Sprit ansehen, der dabei rauskommt.

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 13:09
von Stiernacken
http://www.motorradonline.de/recht-und- ... 013/387737

Eigentlich steht es da schwarz auf weiss aber aus manchen Ecken höre ich das es doch nicht so ist. Ich habe meinen Führerschein letztes Jahr September gemacht A (beschränkt) 34Ps, darf ich jetzt 48 PS fahren oder nicht?

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:34
von PogueMahone
@Zottel: Hatte ich damals bei meinem Senator, da fror der gelegentlich Vergaser ein, Motor stotternd aus, Pause ..... aufgetaut durch Motorwärme , etwas fahren und von vorne. Kam erst nur sporadisch vor, dann aber immer öfter.... Eventuell hast du ja meinen wiederauferstandenen Motor :?

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Do 14. Feb 2013, 07:17
von Zottliger
ROST??? :o
Ich hatte an nen Kurzschluß oder defekten Starter gedacht aber dagegen spricht ja, daß sie danach wieder sofort anspringt, oder?
Zündkerzen sind OK, Sprit läuft eigentlich auch. Aber Rost im Tank kann nach 30 Jahren vielleicht tatsächich auftreten!

Thx jedenfalls! :gut:

Re: An die Motorradfahrer

Verfasst: Mo 17. Mär 2014, 09:18
von Zottliger
Nach über einem Jahr hab ich einen Schrauber gefunden, der sofort wußte wo der Fehler lag: Der Vergaser!!!
Ist ein alter Pole, der irgendwie wesentlich motivierter und engagierter war als die ganzen jüngeren Schrauber.
Nun schnurrt sie wieder wie ein Kätzchen, geht nicht mehr aus und springt sogar wesentlich besser an! :D