Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

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DeMohn
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von DeMohn »

Also ich denke nicht, dass ne Hausratversicherung zu den "Muss-Versicherungen" gehört.
Ich hatte meine Wohnung für ca 40.000 DM neu eingerichtet und mich damals informiert.
Da man beim Hausrat von der Versicherung nur im ersten Jahr den vollen Kaufpreis erstattet bekommt und danach nur noch den Zeitwert, rentieren sich die Raten nur bei wirklich teuren Wohnungen. Mir wars zu teuer und deshalb hab ichs gelassen.

Privathaftpflicht ist ein Muss. Hat man das nicht, KANN es einem das gesamte Leben ruinieren.

Rechtschutz halte ich für recht wichtig, da auch das im Fall des Falles enorm ins Geld gehen kann.... auch unverschuldet, also ohne eigene Initiative.
Verkehrsrechtschutz sollte da mit drin sein, die Versicherungen unterscheiden da.

Unfall - muss jeder selbst entscheiden, ebenso Berufsunfähigkeit. Kommt n bissl auf die Berufsgruppe an. Wenn ich Dachdecker wäre, hätte ich bestimmt beides.

Lebensversicherung: Hast Du Frau und Kind die im Falle Deines Ablebens Probleme hätten sich zu versorgen, dann JA. Lebst Du alleine.... nö!
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Spike
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

DeMohn hat geschrieben:Da man beim Hausrat von der Versicherung nur im ersten Jahr den vollen Kaufpreis erstattet bekommt und danach nur noch den Zeitwert, rentieren sich die Raten nur bei wirklich teuren Wohnungen. Mir wars zu teuer und deshalb hab ichs gelassen.
Hab ich noch nie gehabt, bei mir stand immer drin, dass die den Neuwert ersetzen.
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Cop
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Cop »

Wieso kann fehlender Rechtschutz teuer werden? Ich denke, im schlimmsten Fall mag ein Anwalt für einen komülizierten Prozess, der sich über Jahre hin zieht, ein paar tausend Euro kosten. Bei den üblichen Sachen wie Verkehr oder so reden wir aber eher über ein paar huindert Euro. Das gleiche für Mietsachen etc..

Und wenn man all das versichert haben will (Verkehr, Miete, Beruf), kostet dich die Versicherung locker ein paar hundert Euro im Jahr.

Wenn ich jetztz davon ausgehe, daß ich alle 10 Jahre einen heftigen Prozess habe (was viel ist imho), dann hätte ich ohne Versicherung die paar tausend Euro gespart, die der Anwalt kostet.

Muß aber jeder selbst wissen.
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Spike
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

Ich hab über Rechtsschutz bisher nur schlechtes gehört. Alle aus dem Bekanntenkreis (inkl. Eltern), die den 1-2 mal in Anspruch genommen haben, wurden von der Versicherung danach gekündigt. Dafür zahle ich nicht jahrelang ein.

Ich glaub ne Unfallversicherung würde man eher in Anspruch nehmen.
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Scoob
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Scoob »

Cop hat geschrieben:Wieso kann fehlender Rechtschutz teuer werden? Ich denke, im schlimmsten Fall mag ein Anwalt für einen komülizierten Prozess, der sich über Jahre hin zieht, ein paar tausend Euro kosten..


Knapp 6000 € waren die Anwaltskosten im Streitfall mal bei mir. Da war ich über die Übernahme schon recht glücklich. :)

Mein Rechtsschutz hat bisher jede Angelegenheit übernommen und ist bei dem aktuellen Fall auch ohne zu Mucken die Kosten für die Berufung übernommen nachdem ich in der ersten Instanz nicht recht bekommen habe. Kann da nicht klagen.

Das mit der Hausrat höre ich auch zum ersten Mal. Also bei mir wird der Wiederbeschaffungswert übernommen.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von CoRnY »

Spike hat geschrieben:Ich hab über Rechtsschutz bisher nur schlechtes gehört. Alle aus dem Bekanntenkreis (inkl. Eltern), die den 1-2 mal in Anspruch genommen haben, wurden von der Versicherung danach gekündigt. Dafür zahle ich nicht jahrelang ein.

Ich glaub ne Unfallversicherung würde man eher in Anspruch nehmen.

Verkehrsrechtschutz als Motorradfahrer -> Pflicht :)
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Duke
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

Stier hat mich mal gebeten hier mal was zu schreiben, obwohl ich in Foren ungern fachliches zum Besten gebe, da es immer wieder Leute gibt, die ohnehin alles besser wissen.. ;)

Also erstmal sollte man genau wie beim Hausbau Extensielle Versicherungen haben als Fundament:
BUZ ist erstmal die Wichtigste, da das die eigene Gelddruckmaschine ist, wenn die eigene Karosserie nicht mehr funktioniert, kommt auch kein Geld für alle anderen Versicherungen zusammen. Komischerweise versichern wir unsere eigenen Autos mit Unsummen, aber unsere Karosserie sichern wir unflätig ab...
Aufpassen nicht jeder Berufsunfähigkeitsvertrag ist gut... Verweisbarkeit raus! und sie sollte auch bei vorübergehender Berufsunfähigkeit leisten! Am besten eine die nach der 6 monatiger Krankheit rückwirkend auch die 6 Monate bezahlt :) Ja die gibt es und sind nicht Teuer ;)
Hausrat und Haftpflicht sind ein muss, aber bitte nicht immer alles bei einer Versicherung da jede Versicherung Rosinen und auch Faule Äpfel hat ;)

Eine gute Haftpflicht kostet im Jahr bei Ledigen um die 50 Euro und bei verheirateten 63 Euro mit 6 Mio Abdeckung (Bund der Versicherten sagt 3 Mio. sind ausreichend, wenn ich mehr bekomme für mein Geld ist das Okay ;)

Hausrat ist Gebietsgebunden und qm abhängig und sollte die 100 € im Jahr nicht übersteigen.

Unfallvers. ist was für gefährdete Personen (Motorradfahrer etc.) Man sagt Kinder sollten unbedingt eine haben, da überhaupt nicht versichert. Ab Lehre eine Berufsunfähigkeit da Lehrlinge wenn sie ins Arbeitsleben eintreten nichts erhalten, da sie erstmal 3 Jahre in 5 Jahren in die Rentenkasse einzahlen müssen, um dann 38% vom Brutto zu erhalten vom Staat, aber nur dann, wenn sie nur noch unter 3 Std. arbeiten können (Rechne mal und was muss alles passieren, damit das eintritt :D ) Wer bis 6 Std. arbeiten kann bekommt die Hälfte von den 38% über 6 Std garnix ;) Da Nach dem Rentenkorrekturgesetz es keine Berufsunfähigkeit mehr gibt, sondern nur noch eine Erwerbunfähigkeitsrente, die bei weiten nicht ausreicht.... Eine Private sichert den Beruf ab und zahlt ab 50%
Und zu sagen was soll schon passieren, ich sitze am Schreibtisch... gerade die werden am häufigsten Berufsunfähig ich sag nur Rücken... Augen und Burn Out Syndrom... von Normal Krankheiten wie Herzinfarkt durch wenig Bewegung, oder Krebs etc.

Rechtschutz habe ich selber nicht da überflüssig... zuviele Fälle erlebt, bei der sich die Versicherungen rausgeredet haben. Ausserdem wenn ich die meisst überteuerten Beiträge lieber spare, kann ich mir nach ein paar Jahren einen Staranwalt leisten... :) Das Risiko ist wie bei einem Unfall sehr gering wird aber Mordsmäßig abgesichert... Ist ein Gelbeschaffer der Versicherungen und Unterschiede bis zu 350% von den Kosten und Leistung.

Altersvorsorge ist zu Umfassend um das hier und zu so später Std. zum Besten zu geben... Eins ist sicher Fondsbasiert sollte es sein (zB. Fidelity European Growt Funds seit 89 9,45% pa. (Ups was passiert bloss wenn die Börse wieder hoch geht? :) ) Und nun kauft man gerade billig ein... Komisch bei Autos und im normalen Leben sind wir Angebotsjäger, aber gerade jetzt wo man Investmentpapiere hinterher geschmissen bekommt, handeln wir unlogisch :hahaha: Um es Hartz4 sicher, Insolventsgeschützt zu bekommen und Steuerlich absetzbar, kommt Riester oder Rürup (Basisvorsorge) in Frage...

So ganz kurz und knackig.. ich bin seit 17 Jahren unabhängig auf dem Markt tätig und kann ein Lied davon singen wie schlecht beraten und informiert wird... ich kann von 270 Gesellschaften anbieten und arbeite nach dem Günstiger Prinzip.. auf Deutsch ich vergleiche die Besten Anbieter und empfehle dann die günstigste Variante.... Ich arbeite nur auf Zuruf, auf Deutsch meine Kunden empfehlen mich weiter, oder sprechen mich direkt an, was für mich auch seriöser ist. Ist man gut, braucht man keine Foren um "Kunden" anzubaggern und habe ich auch nie gemacht...

Ich finde es nett das 2 Kunden mich hier weiterempfohlen haben und danke Euch für Euer Vertrauen :)

Gruß an die "fast" Vergessenen :roll:

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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

Spike hat geschrieben:
DeMohn hat geschrieben:Da man beim Hausrat von der Versicherung nur im ersten Jahr den vollen Kaufpreis erstattet bekommt und danach nur noch den Zeitwert, rentieren sich die Raten nur bei wirklich teuren Wohnungen. Mir wars zu teuer und deshalb hab ichs gelassen.
Hab ich noch nie gehabt, bei mir stand immer drin, dass die den Neuwert ersetzen.
Stimmt den "gleitenden" Neuwert das heisst Was müsste ich heute bezahlen um ein Vergleichsstück zu bekommen... ist das nicht im Vertrag kündigen da Müll ;)
So nu aber BB :)
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O`Malley
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von O`Malley »

Schöne Infos Duke!

Eine Rechtschutz habe ich auch nicht, eine BU ohne Verweisungsklausel ist Pflicht als Papa, Haftpflicht sollte selbstverständlich sein, Riester bei 2 Kindern auch nicht verkehrt und die Hausrat rundet das Paket ab. Oh und natürlich eine Risiko-LV auf Gegenseitigkeit.
Die BU habe ich direkt über meinen Arbeitgeber abgeschlossen mit einer kleinen Direktversicherung fürs Alter. So muss ich den Hunderter auch nicht versteuern. Das Leute keine BU haben kann ich auch nicht nachvollziehen. Wie Du sagst: Das Auto und unsere Vermögensgegenstände werden aufwendig abgesichert, aber das Wichtigste, die eigene Arbeitskraft wird vernachlässigt... :grummel:

Grundsätzlich orientiere ich mich immer an den Ergebnissen der Finanztest, die ich seit 13 Jahren im Abo habe.
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iob
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von iob »

Stiernacken hat geschrieben:
iob alles richtig was du sagst aber nur wenn dir wirklich nichts passiert, hab hier etwas von einem herzschrittmacher gehört nur z.B. also wenn ich in meinen Job einen Herzschrittmacher bräuchte, hätte sich meine BUZ schon gelohnt.
Ich wünsche niemanden etwas schlechtes, ihr, wir, mir egal wer, all sollen gesund 90 Jahre werden und dann in Würden abtreten, nur leider ist es nicht immer so.
sicher ist es möglich das ich 40 jahre in eine buz einzahle und ich bleibe zum glück gesund und trete mit Würden mit 90 ab, ja genau dann hat es sich nicht gelohnt diese versicherung zu haben aber leider kann es jeden erwischen, ganz unverhofft und dann wünscht man sich man hätte vorher vorgesorgt.

du hast recht,im grunde brauchste keine versicherung, wenn du gesund 90 wirst und in würde abtrittst.
Man kann das Geld was so eine Versicherung kostet ja auch anlegen in nem Aktienfond oder so :). Dann ists eine Wahrscheinlichkeit, was mehr lohnt... Wobei der Aktienfont wohl prozentual besser ist im Durschnitt. Wenn ich mit ner Wahrscheinlichkeit von 0.01% nen Unfall erleide weil ich nie Alkohol trinke, wenig Hausarbeit mache und keine 2000 km Auto fahre im Jahr dann lohnts einfach nicht. Wer halt viel Party feiert, im Außendienst unterwegs ist etc. der hat schon nen ganz anderes Sicherheitsbedürfnis :9.

Letztendlich kommts echt drauf an was für einen Lebenstil man führt und was für ein Sicherheitsbedürfnis man hat. Auch ohne Arbeitsunfähigkeitsversicherung überlebt man es wenn man Arbeitsunfähig wird. Auch ohne Hausrat kommt man mit einem Diebstahl klar. Gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit bin ich eh schon versichert :).

Wenn man total Arbeitsunfähig wird bekommt man doch im Zweifelsfall immer noch Hartz IV oder? Ist halt die Frage wie wahrscheinlich das ist bei einem schweren Unfall "richtig Arbeitsunfähig" zu werden - wahrscheinlich sterbe ich eher gleich?!. Kriegt man als Bürojobber so ne Rente wenn man Querschnittsgelähmt ist? Wenn man nur ein Auge verliert? Oder nur Zwei Finger? Oder sagt die Versicherung dann "Ätschbätsch, am Pc arbeiten kannste ja immer noch".

Was genau ist denn eine BUZ ? :)


Also wo ich mich das letzte mal über Versicherungen in einer Agentur unterhalten habe hat der ganz bewußt mit meinen Ängsten gespielt (was wäre wenn das passiert, du das machst, du in situation a gerätst etc.). Und das ganze nicht nur sachlich neutral sondern schon suggestiv in die Richtung "Wenn du ohne Versicherungschutz hier raus gehst bist du ein ruinierter Mann".

Also sowas geht mir doch total gegen den Strich - was ich mir dann halt bei einem anderen Anbieter geholt habe ware Haftpflicht - der Rest lohnt in meinen Augen nicht als Student.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

iob hat geschrieben:Man kann das Geld was so eine Versicherung kostet ja auch anlegen in nem Aktienfond oder so :). Dann ists eine Wahrscheinlichkeit, was mehr lohnt... Wobei der Aktienfont wohl prozentual besser ist im Durschnitt.
Ich hab mal geguckt. Für 14€ im Monat bin ich so abgesichert, dass ich 1000€ im Monat BUV Rente bekomme bis zum 60. Lebensjahr. Leg das mal in Aktien an, da kommst du im Leben nicht auf den Betrag. Und umso früher du die BUV in Anspruch nehmen musst, umso mehr lohnt sich das.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von iob »

Spike hat geschrieben:
iob hat geschrieben:Man kann das Geld was so eine Versicherung kostet ja auch anlegen in nem Aktienfond oder so :). Dann ists eine Wahrscheinlichkeit, was mehr lohnt... Wobei der Aktienfont wohl prozentual besser ist im Durschnitt.
Ich hab mal geguckt. Für 14€ im Monat bin ich so abgesichert, dass ich 1000€ im Monat BUV Rente bekomme bis zum 60. Lebensjahr. Leg das mal in Aktien an, da kommst du im Leben nicht auf den Betrag. Und umso früher du die BUV in Anspruch nehmen musst, umso mehr lohnt sich das.
Jau, mag sein, aber in was für einem Fall zahlen die? Zahlen die auch, wenn du einen neuen Beruf findest oder kannste zum Psycho Doc gehen und kriegs dann Rente auf lebenszeit??

Da werden doch sicherlich irgendwelche Auflagen dran geknüpft sein :). Also ich denke Berunfsunfähigkeit gehört noch zu den Versicherungen die man machen kann, aber wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, das du Berunfsunfähig wirst? Das ist ja in gewisser Weise wie Lotto spielen. Ich zahle Monatlich beitrag X um gewinn Y zu bekommen.

Ich denke mal wenn man das Geld im Roulett anlegst bekommt man da mehr raus als bei einer BUV :). Also ich will sagen: Das Aktienfondgeld haste immer. Das Versicherungsgeld haste nur mit einer Wahrscheinlichkeit die bei 1/1000 oder schlechter liegt.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

Der Sinn einer Versicherung ist ja auch kein Vermögen, was du anlegst, sondern um für dem Fall der Fälle abgesichert zu sein. Ein Fond kann sowas in dem Falle nicht ersetzen. Übrigens würde ich drauf achten, dass die Versicherung zahlt sofern du deinen Beruf nicht weiter ausüben kannst.

Sicher gibt es Berufe, wo man gefährdeter ist als bei anderen. Aber passieren kann immer was. Muss halt jeder für sich abwägen, was einem das wert ist.
http://www.map-report.com/gef%C3%A4hrli.htm

Bisher habe ich keine BUV, denke aber nun stärker drüber nach.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

Darum wollte ich hier eigentlich nichts reinschreiben.... BuZ ist nicht gleich BUZ und wenn Du bei der Cosmos bist haben die meissten den Klassik Tarif der nach 2 Jahren leistet, also nie, da Du für die Beiträge nach 6 Monaten keine Kohle mehr hast... :D

BUZ unsinnig? Lol jeder 4 wird Berufsunfähig vorm 60 Lebensjahr... Unfall erleiden 10% und dann muss aufgrund der Gliedertaxe erstmal geleistet werden... unter 10%

Man sollte den Bedarf ermitteln und dann wird genau gecheckt was Sinn macht.. BUZ nur mit Tribble F Von Franke und Bornberg oder Morgan & Poors also unabhängige Tester... Finanztest lese ich seit Jahren nicht mehr, weil die Test nicht 100% aufs Vertragswerk eingehen und einige Gesellschaften sogar einstweilige Verfügungen gegen Finanztest laufen haben, weil die Test zu schlecht sind... Der Preis lieber Spike sagt über die BUZ nicht aus.. wirklich garnix.. Die Angeln und Ösen sind meist im Vertragswerk. Wenn ich ne Low Budget Police habe, habe ich auch meisst viele Einschränkungen und Ausschlüsse.

In Verbindung Aktienfonds mit Vers. macht es schon Sinn aber dann Rürup oder Riester... Bei Riester hat man eine Beitrags Brutto Rückgewährgarantie mit 2.25% und ZUSÄTZLICH was der Fonds erwirtschaftet... Steuerabzugsfähig und Förderung sorgen für Effektivität.

Bei der Basisvorsorge, darf man dieses Jahr 68% von den Einzahlungen vom Einkommen abziehen und muss nicht Versteuert werden....(Dieses Jahr haben wir noch die Günstigerprüfung des Finanzamtes und die Entscheiden was für den Steuerzahler günstiger ist (Altpodukte oder Basis)) Ab nächstes Jahr sinds dann 70% mit jährlicher Steigerung der Abzugsfähigkeit von 2 % bis hin zu 100% in 16 Jahren das hollste selbst mit einem Guten Aktiendepot nicht ein...
Ist für Besserverdienende und Selbständige.. die können nämlich Ende eines Jahres Entscheiden, ob sie bis zu 20000€ Einzahlen um der Steuer ein Schnippchen zu schlagen (Bevor ich das dem Finanzamt schencke zahle ich es lieber in meine Altersvorsorge ;) ) Wenn das Geschäft schlecht läuft zahle ich nix ;)

Die Sparkasse bietet sogenannte Hybrid "Fondspolicen" an, bei dem nur die Überschussbeteiligungen in Fonds angelegt werden, also der kleinste Teil... Der Hauptanlagestock fliesst in ne Klassische Version, die bei 2,25% vverzinst..... Finger weg!!

So ich weiss ne menge Tobak, aber das Thema ist nicht mit 2 Posts vom Tisch...
Individuelle Beratung mit Ermittlung des Risiko Profils eines Kunden ist das A und O....

Gruß Cato

PS: IOB Ich habe zig Studenten unter Vertrag, die Ihr Studienziel absichern und mittlerweile 45 Berufsunfähigkeitsfälle die von der Privaten gut leben... sag den das mal die kloppen Dich dann Berufsunfähig :lol:
Guck dir die Fälle an die von Hartz4 leben müssen.... viel Spass dabei... ich will auch weiter normal leben dürfen, mit Auto, guter Wohnung etc.

Du bist Kagge beraten worden okay.. aber der Markt wandelt sich und nicht alle sind gleich, nur weil Du mal ein Montagsauto von einer Marke hattest. ist nicht gleich die ganze Automobilbranche sch... :)
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

Der Preis war nur ein Beispiel, das ich einen Aktienfond nicht als Ersatz für die BUV ansehe. Der bringt nämlich eh erst auf längere Sicht etwas wenn man klein anfängt, BU kann man aber schon vorher werden.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

Aktienfonds ab 7 Jahre aufwärts... Rentenfonds 3-7 Jahre Devisenfonds ab 1 Jahr...

Nicht böse sein aber gefährliches Halbwissen kann manchmal nervig sein...

Ich bin schon lange bei UC und ich hoffe immer noch Mitglied, aber es frustet mich nur wenn einige meinen sie würden durchs Internet Informationen vollständig bekommen... die sind gefiltert und meisst im Sinne einiger Gesellschaften oder Meinungen von Journalisten, die 0 Ahnung haben...

So das wars kein Post mehr von mir, weil es eine endlose Diskussion wird... Ihr seid Profies in Eurem Beruf und ich würde nicht auf die Idee kommen zu Euch zu kommen und zu sagen ich würde das so oder so machen....

Wink mit dem Zaunphal... nee das ist eher ein ganzer Zaun :)

Gruß und ich habe euch lieb ;)

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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von iob »

Jo Duke, das ist aber nen klares Marketingproblem der Versicherungen. Anstatt da klipp und klar wie mcdonalds ein Produkt anzubieten (sauberes restaurant mit frischen burgern) gibts bei versicherungen so nen totales kuddelmuddel. Sowas objektiv zu vergleichen ist doch fast nicht möglich wenn es 5 kritirieren gibt und 20 anbieter diese 5 kriterien unterschiedlich gut abdecken:).

Und wenn selbst "fachzeitschriften" dann auch nicht objektiv sein sollen... (wobei ich da auch immer skeptisch bin, wer schaltet denn in solchen Fachzeitschriften die Anzeigen? AHJA! - Wenn mein Produkt schlecht bewertet wird würde ich da aber nichtmehr schalten, also unabhängig ist das in meinen augen garnix).

Beratung ist halt auch immer so ne Sache - im Zweifelsfall bekomme ich das "beraten" wo es für den Berater die höchste Provision gibt. So oft wechselt man ja nicht die Versicherung... :)


Ich hab halt nen Onkel der in der Versicherungsbranche seit 30 Jahren tätig ist und der meinte halt "haftplicht, evtl noch hausrat, rest ist unsinn für dich" :). Ob der rat gut ist ? :p
(wobei der mehr kfz versicherungen macht...).

Ich bin übrigens bei Karstadt Quelle - mhmmm sind nich beide Konzerne tief in den Schulden? :p
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Stiernacken »

Also ich will Duke jetzt hier nicht zu sehr hochheben.
Aber ich kannte Duke 4 Jahre und er hat nicht einmal anstalten gemacht mir etwas andrehen zu wollen. Eher ich wurde bei Besuchen bei Ihm neugierig. Für mich waren das auch alles vorher nur Klinkenputzer, die einfach nur Ihre Provisionen einstreichen wollten. Ich weiss gar nicht wie oft ich den Duke (nennen wir ihn einfach Micha) genervt habe. Ich hab Ihn alles über die Branche ausgeragt, hab Ihn konfrontiert mit sämtlichen Vorurteilen, das ja auch er nur seine Provisionen reinholen muss usw.
Aber er blieb auf den Teppich, hats mir nicht übel genommen, hat mir in aller Ruhe, die ganze Materie erklärt und glaubt mir ich hab Ihn nicht oft ausreden lassen :)
Naja um nicht ganz abzuschweifen, nachdem ich nie der Sparfuchs war und mir echt mal gedanken gemacht habe, was ich den so an Schutz habe, hab ich mich ganz freiwillig von Ihm beraten lasssen, er hat ein wenig geprüft und gemacht, was er da alles gemacht hat, naja da hab ich Ihn dann einfach mal machen lassen.
Aber er hat mir immer noch nichts hingeklatscht nach dem Motto, so jetzt hier unterschreiben.
Ich sollte das ganze erst mit nach Hause nehmen, mir es in Ruhe durchlesen, ob es den zu mir passt, ob es das ist was ich möchte.
Naja um es kurz zu sagen, seid dem, das sind jetzt mittlerweile 6 Jahre, bin ich Kunde bei Ihm und sehr zufrieden.
Ich habe eine BuZ, eine Haftpflicht und 2 Anlagefonds.
ALso ich will hier nicht nur Werbung für Ihn machen aber wer meint sich unsicher zu sein, ob er gut versichert ist, kann ich Micha nur als Ansperchpartner empfehlen. Da er in meinen Augen kein Profitgeier ist, sondern wirklich ganz unverbindlich berät.
Hoffe die Schleimspur war jetzt hier nicht zu Groß.
Einfach genial: Wenn man beim Wort "Mama" 4 Buchstaben austauscht, erhaelt man ploetzlich das Wort "Bier"!
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

iob hat geschrieben:
Ich hab halt nen Onkel der in der Versicherungsbranche seit 30 Jahren tätig ist und der meinte halt "haftplicht, evtl noch hausrat, rest ist unsinn für dich" :). Ob der rat gut ist ? :p
Nicht nur nicht gut, sondern sehr gefährlich. Ich war gestern erst wieder auf einer Road Show mit Neuerungen in den Tarifen, muss mich also ständig auf dem laufenden halten was es neues gibt. Und zu sagen man ist Provisionsorientiert trifft sicherlich auf die "schwarzen" Schafe zu... Warum mache ich mir die Arbeit und Vergleiche dann aber unter den 10 Besten Anbietern und biete dem Kunden die günstigste Variante an... hmm wenn ich ihm die Teuerste anbiete, verdiene ich doch mehr!? Hmm bin wohl zu doof :D
Scherz beiseite ich mache den Job aus Überzeugung, weil ich damals von meinem Vers. Vertreter übern Tisch gezogen wurde und ich hinter dem was ich mache auch stehen kann (Und Nachts ruhig schlafen kann)

Ein kleines Beispiel:
Ein Freund und Kunde von mir rief mich an und sagte, das sein Kollege bei Siemens, der auch mein Kunde ist, schon länger krank sei, da er im Winter ausgerutscht ist und ein Trümmerbruch im Fussgelenk hatte. Ich rief ihn also an, weil er über mich eine Berufsunfähigkeitsversicherung der Nürnberger hat. Ich fragte ihn wielange er schon krank sei.. 7 Monate Ich sagte dann forder ich mal ein Schadensbericht bei der Nürnberger an... Er meinte: Wieso die Berufsgenossenschaft zahlt doch voll, weil es ein Dienstunfall war... Ich sagte Na und? Wenn Du aber von der Nürnberger auch noch Geld bekommst ist das doch nicht schlimm oder?

Fazit er war 12 Monate krank und bekam 12x 1500 und die Beiträge 45€x12 erstattet. Er kaufte sich davon ein neues Auto und ist seitdem ein toller Empfehlungsgeber :)

Mein krassester Fall war ein 24 jähriger der beim Inlinern ein Schlüsselbein gebrochen hatte. Ich bekam von Ihm die Kündigung der BUZ auf den Tisch, weil er nicht mehr zahlen konnte. Ich rief ihn an und fragte was denn los sei.... Er sagte er wäre solange krank und sein Chef (Er ist Dreher) habe ihn aufgrund der langen Krankheit raus geworfen... Er war genau 6 Monate und 3 Tage krank ;)
Wir machten einen Wiederuf und gleichzeitig die Schadensmeldung und erbekam seine Beiträge für 6 Monate zurück 6x 32€ und die vereinbarte BUZ Summe 1200x6 Er ist immer noch Kunde und wieder ein Job und hat die BUZ Rente dieses Jahr sogar erhöht.

Praktische Fälle erzählen meisst mehr als Vers. Kauderwelsch was ich auch hasse.... aber das ist in meiner Branche nunmal das notwendige Übel, wie in jedem anderen Beruf auch.

Danke Stier für die netten Worte ein positives Feedback ist mehr wert als Provisionen.. und nurmal so zur Info Jeder der draussen ein Job gut macht hat das recht gut zu verdienen.... Jemand der für 0 arbeitet gibt es nicht. Nur konnte ich es mir aussuchen was ich zukünftig mache mit 27 und da ich keine Lust nach der BW auf meinen alten Beruf "Wurstbudenelektriker" oder Energieanlagenelektroniker war das dann der richtige Weg. Neid und Mißgunst wird es immer geben. Ich bin glücklich in dem Beruf und ich habe mittlerweile 1500 Eigenkunden die wiederum zufrieden sind mit dem was sie haben. Das ist was zählt und nicht Meinungen von Menschen die immer pauschalisieren und in jedem einen Feind sehen....

Gruß Cato

PS: Habe ich mich doch wieder hinreissen lassen... :roll:
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Krallzehe »

Duke hat geschrieben:PS: Habe ich mich doch wieder hinreissen lassen... :roll:
Und das ist auch gut so. :)
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Cripple »

:gut:
Bild
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[18:52] Schnuffy: so, ich lass mir jetzt noch nen tee raus und geh frustriert ins ts und schiess so ein paar kleinen 14 jährigen pickligen spassten den schädel weg...
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Labbeduddel112 »

Eben finde ich auch!
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Duke »

Danke Euch :) mitunter ist man selbst unsicher, ob jeder zufrieden ist :)
Keiner kann von sich behaupten das er alles richtig macht, aber man versucht immer das Beste zu geben....

Gruß Micha
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PogueMahone
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von PogueMahone »

Hausrat ist günstig und brauchbar. Gründe wurden genug angeführt.
Berufsunfähikeit läßt sich drüber streiten, aber im Ernstfall ist auch sie gut, da die Berugsgenossenschaften schon arg geizig sein können.
Haftpflicht kostet nicht die Welt und wenn was passiert, wird es oftmals ärgerlich, wenn man keine hat.
Ansonsten ne Lebensversicherung zum ansparen, damit das Rentenloch, wenn es nicht sogar ein Rentenfastnichts wird, schließt.

Ganz wichtig.... KFZ-Versicherung kontrollieren. Muss mir aktuell einen 2 PKW anschaffen. Differenzen bis zu 600 Euro zwischen den Versicherungen (Vollkasko) sind echt heftig.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Scoob »

iob hat geschrieben:
Ich bin übrigens bei Karstadt Quelle - mhmmm sind nich beide Konzerne tief in den Schulden? :p

Karstadt Quelle Versicherungen wurde schon lange aus dem Konzern ausgegliedert und trägt nur noch den Namen. Hat aber nichts mit Karstadt, Quelle oder Acandor zu tun. ;)
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Prinz
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Prinz »

Interessanten Bericht im Focus gefunden (kann gar nicht genau sagen welche Ausgabe) Hab ich nur kurz überfolgen. Dort gibt es einen Überblick welche Versicherungen, für wen wichtig sind und abgeschlossen werden sollten.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von DeMohn »

DeMohn hat geschrieben:Da man beim Hausrat von der Versicherung nur im ersten Jahr den vollen Kaufpreis erstattet bekommt und danach nur noch den Zeitwert,
Spike hat geschrieben: Hab ich noch nie gehabt, bei mir stand immer drin, dass die den Neuwert ersetzen.
Scoob hat geschrieben:Das mit der Hausrat höre ich auch zum ersten Mal. Also bei mir wird der Wiederbeschaffungswert übernommen.
Wiederbeschaffungswert - Zeitwert : Für mich zwei Wörter mit der gleichen Bedeutung. (Oder auch "gleitender Neuwert" - alles nur Preise für Waren vom Flohmarkt... und Möbel sind gebraucht unglaublich billig!)

Bei der Versicherung meiner Mutter (uralter Vertrag) wird auch der Neuwert ersetzt, egal wie alt der Kram ist, aber diese Verträge scheint es nicht mehr zu geben.

Cop hat geschrieben:Wieso kann fehlender Rechtschutz teuer werden? Ich denke, im schlimmsten Fall mag ein Anwalt für einen komülizierten Prozess, der sich über Jahre hin zieht, ein paar tausend Euro kosten.
Weil die Anwaltskosten und auch die Prozesskosten vom Streitwert abhängig sind. Wenn Du zum Beispiel mit Deinem Auto einem Hindernis ausweichst (das vielleicht dummerweise nur Du gesehen hast) und (auch nur beispielsweise) in ne Tankstelle reinrauschst, dort alles in die Luft fliegt inkl. nebenan die Lagerhalle von (irgendwas teures) UND Du das auch noch dummerweise überlebst, dann sind die Anwaltskosten und Prozesskosten so hoch, dass Du im Leben aus den Schulden nicht mehr rauskommst. (natürlich vorausgesetzt Du kriegst zumindest ne Teilschuld).

Und ich zahle für die Rechtsschutz etwa 100 Euro im Jahr.
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Cop »

DeMohn hat geschrieben:
Cop hat geschrieben:Wieso kann fehlender Rechtschutz teuer werden? Ich denke, im schlimmsten Fall mag ein Anwalt für einen komülizierten Prozess, der sich über Jahre hin zieht, ein paar tausend Euro kosten.
Weil die Anwaltskosten und auch die Prozesskosten vom Streitwert abhängig sind. Wenn Du zum Beispiel mit Deinem Auto einem Hindernis ausweichst (das vielleicht dummerweise nur Du gesehen hast) und (auch nur beispielsweise) in ne Tankstelle reinrauschst, dort alles in die Luft fliegt inkl. nebenan die Lagerhalle von (irgendwas teures) UND Du das auch noch dummerweise überlebst, dann sind die Anwaltskosten und Prozesskosten so hoch, dass Du im Leben aus den Schulden nicht mehr rauskommst. (natürlich vorausgesetzt Du kriegst zumindest ne Teilschuld).

Und ich zahle für die Rechtsschutz etwa 100 Euro im Jahr.
Na, das ist mir jetzt doch ein etwas unwahrscheinliches Szenario! :D Davon ab, das zahlt erstmal die Haftpflichtversicherung, evtl. kommt die dann zu mir und will Kohle haben. Und ich wette mit Dir, ich finde einen Anwalt, der für meine Verteidigung nicht 30 Trillionen Euro haben möchte.

Aber hey, jeder wie er mag, von mir aus kann jeder Mensch auf diesem Planeten eine Rechtschutzversicherung haben. Ich sage nur, sie ist nicht für jeden automatisch sinnvoll! :D

Wenn man bei jeder Frage vom worst case Szenario ausgeht, macht eine Versicherung immer Sinn. Dem stelle ich gegenüber: Wenn man bei jeder Frage vom best case Szenario ausgeht, ist jeder Euro für die Versicherung rausgeschmissenes Geld! :P

Letztendlich muß jeder für sich selbst entscheiden, mit welchem Risiko er durch das Leben gehen möchte. :kumpels:
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von Spike »

DeMohn hat geschrieben:Wiederbeschaffungswert - Zeitwert : Für mich zwei Wörter mit der gleichen Bedeutung. (Oder auch "gleitender Neuwert" - alles nur Preise für Waren vom Flohmarkt... und Möbel sind gebraucht unglaublich billig!)

Bei der Versicherung meiner Mutter (uralter Vertrag) wird auch der Neuwert ersetzt, egal wie alt der Kram ist, aber diese Verträge scheint es nicht mehr zu geben.
Bei mir steht "den vollen Neupreis". Was auch immer das jetzt heißt. :D
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Re: Versichern, ja! Aber wie? was? wo?

Beitrag von iob »

Bei mir steht "den vollen Neupreis". Was auch immer das jetzt heißt.
Gut zu wissen worauf ich bei der nächsten Hausrat drauf achte :)

Weil die Anwaltskosten und auch die Prozesskosten vom Streitwert abhängig sind. Wenn Du zum Beispiel mit Deinem Auto einem Hindernis ausweichst (das vielleicht dummerweise nur Du gesehen hast) und (auch nur beispielsweise) in ne Tankstelle reinrauschst, dort alles in die Luft fliegt inkl. nebenan die Lagerhalle von (irgendwas teures) UND Du das auch noch dummerweise überlebst, dann sind die Anwaltskosten und Prozesskosten so hoch, dass Du im Leben aus den Schulden nicht mehr rauskommst. (natürlich vorausgesetzt Du kriegst zumindest ne Teilschuld).

Und ich zahle für die Rechtsschutz etwa 100 Euro im Jahr.
In diesem speziellen Fall biste auch ohne Rechtsschutz Bankrott weil die Haftpflicht da wohl auch an ihre Grenzen kommt :p. Also bei Rechtsfällen um die 1 million Streitwert biste mit 10000 euro dabei laut einer Tabelle die ich ergooglet habe. Damit diese Summe so hoch ist das man sie "im leben nicht bezahlen kann" muß der Schaden schon deutlich über der Summe der Haftplicht sein und in dem Fall hilft dir auch kein Rechtschutz mehr :). Dann kannste bei Teilschuld zwar den Anwalt und das Gericht bezahlen, aber nicht mehr die Teilschuld :).

Ist halt auch die Frage, was der "Streitwert" dann ist.

Das Beispiel ist aber auch dermaßen unrealistisch. Bevor einem sowas passiert hat man bestimmt 100 6er im Lotto :). Ob ne Tankstelle explodiert wenn man da reinfährt? Brennen wirds sicherlich, aber explodieren??

Also ich weiß aus der Praxis das einem Bekannten auf der Arbeit ganze Scheune abgebrannt ist. Hat die Unternehmenshaftpflicht bezahlt vom Arbeitgeber. Also das ist schon ein Schaden, den ich für "hoch" halte... :)
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